| Seit September 2008 sind weltweit mindestens 20 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. Diese Schätzung findet sich in einem aktuellen Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), der die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Arbeitsmärkte untersucht.
In der EU verloren demnach seit März 2008 6,1 Millionen Menschen ihre Arbeit.
Die ILO warnt ausdrücklich vor einem zu frühen Ausstieg aus den staatlichen Konjunkturprogrammen. Die globale Beschäftigungskrise sei noch nicht vorbei. Akut gefährdet sind zur Zeit in den 51 untersuchten Ländern circa 5 Millionen weitere Arbeitsplätze.
Die deutsche Arbeitsmarktpolitik und vor allem das Instrument der Kurzarbeit haben sich im internationalen Vergleich bislang bewährt. Obwohl die deutsche Wirtschaft aufgrund ihrer Exportabhängigkeit tiefer in die Rezession geschlittert ist als die meisten anderen Volkswirtschaften, ist die Arbeitslosigkeit hier deutlich geringer gestiegen als andernorts.
Der Bericht auf den Seiten der ILO-Vertretung in Deutschland http://www.ilo.org/public/german/region/eurpro/bonn/aktuelles/ wow2009.htm
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