| Bis 2020 werden in Europa etwa 7 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, die meisten davon in wissensintensiven Bereichen. Das besagt eine aktuelle Studie des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung, einer Agentur der EU.
Die Wirtschaftskrise hat demnach die Zahl der heute in Europa verfügbaren Stellen um rund 10 Millionen vermindert. 7 Millionen davon sollen bis 2020 wieder aufgeholt werden. Insgesamt wird für 2020 eine Zahl von etwa 235 Millionen abhängigen Beschäftigungsverhältnissen prognostiziert.
Die neuen Arbeitsplätze werden allerdings andere sein als die verlorengegangenen.
Die meisten neuen Jobs werden Stellen mit hochqualifizierten, nicht-manuellen Tätigkeiten sein – etwa für Manager, Geistesarbeiter, Techniker oder Ingenieure. Nur leichte Zuwächse wird es noch bei Stellen für Fachangestellte und un- oder angelernte Arbeiter geben. Weiter bergab soll es dagegen mit den Berufsaussichten für Facharbeiter gehen – hier wird trotz wirtschaftlicher Erholung weiterer Arbeitsplatzabbau vorhergesagt. Neue Technologien führen in diesem Bereich des Arbeitsmarkts zu weiteren Rationalisierungsmaßnahmen, deren Effekte durch das Wirtschaftswachstum nicht aufgefangen werden.
Mehr Infos auf den Seiten des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung http://www.cedefop.europa.eu/EN/news/15228.aspx
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