| In den meisten Ländern der Eurozone wirkt sich die Euro-Schuldenkrise kaum auf die Höhe der Arbeitslosigkeit aus. Das berichtet die europäische Statistikbehörde Eurostat. Demnach lag die Arbeitslosenquote des Euroraums im Dezember 2011 bei 10,4%. Ein Jahr zuvor, im Dezember 2010, hatte sie 10,0% betragen. Zwar stieg die Zahl der Arbeitslosen in den Eurokrisenstaaten Griechenland, Portugal und Spanien deutlich an; dafür ging die Arbeitslosigkeit in Ländern wie Estland und Deutschland deutlich zurück.
Die Arbeitslosenquoten der Euroländer im Einzelnen, in Klammern die Veränderung zum Vorjahr – Dezember 2011
Spanien 22,9% (+2,5 Prozentpunkte)
Griechenland 19,2% (+5,3) – jeweils Werte für Oktober
Irland 14,5% (unverändert)
Portugal 13,6% (+1,2%)
Slowakei 13,4% (-0,4)
Estland 11,3% (-3,2) – Wert für das 3.Quartal 2011
Frankreich 9,9% (+0,2)
Zypern 9,3% (+3,2)
Italien 8,9% (+0,8)
Slowenien 8,2% (+0,2)
Finnland 7,6% (-0,5)
Belgien 7,2% (-0,4)
Malta 6,5% (-0,1)
Deutschland 5,5% (-1,1)
Luxemburg 5,2% (+0,4)
Niederlande 4,9% (+0,6)
Österreich 4,1% (-0,1)
Zum Vergleich: USA 8,5%; Großbritannien 8,4% (Oktober 2011); Schweden 7,5%; Japan 4,5% (November 2011); Norwegen 3,3% (Oktober 2011)
Die Pressemitteilung von Eurostat als Pdf-Datei http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/ 3-31012012-AP/DE/3-31012012-AP-DE.PDF
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