| 696.000 Menschen wurden im Jahr 2008 in den Staaten der EU eingebürgert. Die meisten Neubürger stammten aus Afrika und aus europäischen Ländern außerhalb der EU. Das besagt eine aktuelle Mitteilung der EU-Statistikbehörde.
29% der Neubürger waren Afrikaner, 22% kamen aus Ländern Europas außerhalb der EU, 19% stammten aus Asien, 17% aus Nord- oder Südamerika. Innerhalb der EU gab es nur noch wenige Staatsbürgerschaftswechsel: Nur noch 8% der Eingebürgerten hatten vorher bereits die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Lands.
Die wichtigsten Herkunftsländer der Neu-Europäer waren Marokko (64.000), die Türkei (50.000), Ecuador (27.000), Algerien (23.000) und der Irak (20.000).
Die meisten Einbürgerungen gab es in Frankreich (137.000), Großbritannien (129.000) und Deutschland (94.000).
Bezogen auf die Gesamtzahl der Bevölkerung gab es die meisten Neubürger in Schweden (3,3 Einbürgerungen auf 1000 Einwohner), Luxemburg (2,5), Frankreich, Portugal und Großbritannien (alle 2,1). Die wenigsten Neubürger gab es in Polen, Tschechien, Litauen und der Slowakei (alle höchstens 0,1).
In Deutschland lag die Einbürgerungsrate mit 1,2 Neubürgern auf 1000 Einwohner unter dem EU-Durchschnitt von 1,7 Einbürgerungen.
Die Pressemitteilung von Eurostat als Pdf-Dokument http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/ 3-06072010-AP/DE/3-06072010-AP-DE.PDF
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