Arbeiten in Spanien
Nicht nur Rentner träumen von einem Häuschen im warmen Spanien...
Neben dem sonnigen Klima sprechen seit dem Beitritt in die EU 1986 zahlreiche Gründe dafür, Spanien als Lebens- und Arbeitsort zu wählen.
Spanisch ist mit seinen über 300 Millionen spanischen und lateinamerikanischen Muttersprachlern neben Englisch die wichtigste Weltsprache. Aus diesem Grund werden Spanischkenntnisse zunehmend auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt gefordert.
Neben der offiziellen Landessprache, dem Spanischen (Kastilischen), besitzen das Katalanische in Katalonien, das Galicische in Galicien und das Baskische im Baskenland einen gleichwertigen Status.
In Katalonien gehören Katalanischkenntnisse schon fast zu den Voraussetzungen für einen Arbeitsplatz, das Galicische und das Baskische hingegen werden eher im privaten Umfeld als im geschäftlichen Bereich gesprochen.
Der Wegfall der Residenzpflicht für Bürger der EU seit März 2003 hat das Umziehen nach Spanien erheblich vereinfacht. Bei der Wahl des Wohnortes haben sie nun die gleichen Rechte wie Spanier.
Trotz der hohen Arbeitslosenquote von 11,9% (der europäische Durchschnitt liegt bei 7,7%), sind die Chancen für ausländische Arbeitssuchende im Tourismusbereich Fuß zu fassen recht gut. Bei über 45 Millionen Touristen jährlich ist dieser Sektor neben dem Gesundheitswesen und dem Baugewerbe einer der zukunftsträchtigen Bereiche der spanischen Wirtschaft.
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